"So
interpretierte Herbert Beesten bekannte und eigene Gedichte in breitem
Platt so hinreißend wortverliebt, dass diese weiche, emotionale
Wort-Welle auch den Zuhörern wohltat. Dazu musste keiner Platt
verstehen." Westfälische
Nachrichten vom 11.04.2011 Ruhrnachrichten
vom 10.04.2011
Samstag, 17.03.2012,
17.00 Uhr, Leipziger Buchmesse, Lese-Treff, Halle 2, Stand C309 / D306,
Lesung mit anderen Autoren aus dem Buch "Der Fisch ist Käse!
Veggie? Voll logisch!"
Sonntag, 18.03.2012,
12:30 Uhr | Literaturcafé (Messe), Halle 4,
Stand B500 | Erotische Lyrik der Gegenwart mit Dichtern der Gegenwart.
Sonntag, 25.03.2012,
18.00 Uhr. Burg Lüdinghausen - Münsterland, Lesung von Lyrik mit
Thomas Böcker in der Malerei-Ausstellung "Golden Age" von
LARS REIFFERS
Freitag 27.04.2012 ab 19.00 Uhr, Moritzhof am Moritzplatz in Magdeburg,
Literaturperformances der Schreibkräfte mit zwei Impro-Theatern zum
Thema "HELDEN"
Brecht und Morgenstern - Shaun und Herby - Ringelnatz und Mörike -
Knöpker,
Feischen und Beesten - Ehrhard, Eichwald und Goehte - ach ja
- Rilke auch noch. So die Namen der Poeten, deren
Texte vortragen wurden.
Einige der Poeten waren tatsächlich selbst am Mikro, aber nicht alle!
Die Mischung hat es gebracht! Dann die Ankündigung in der MZ-Zeitung,
schönes Wetter und eine geladene Batterie für den mobilen
Lautsprecher. 6 Vortragende - viele Zuhörer, eben öffentlich, draußen
und umsonst (also ohne Eintritt).
So durften wir nach einer halben Stunde noch etwas zugeben: Eigene
Texte, aber auch was klassisches oder modernes von den nicht anwesenden
Dichtern. Der Panther jagte die Made, dann Münsteraner Selbstkritik,
dann flatterte das Blaue Band des Frühlings, mit Liebe, Gefühle, aber
auch mit Witz und Lachen ...
Und wer noch was in petto, auf der Pfanne, in seinem Gedichtbändchen
hat, der komme und trage es vor, egal ob auswendig, abgelesen, geflüstert
oder geschrien .... immer wieder sonntags um Drei !
In der
"Tradition" des "Memorial-Poetry-Screams", also vor
bekannten Denkmälern von Dichtern unsere eigenen Texte
"rauszuhauen", wollte ich eine Variante davon, nämlich "Public-Poetry-Scream"
mal in meiner temporären Wahlheimatstadt Münster (in Westfalen)
probieren. Also mit kleinem Lautsprechergepäck, eigenen und uneigenen
Texten möglichst jeden Sonntag zwischen 15 und 16 Uhr an den schönen
neuen Aasee-Terrassen (zwischen Bootshaus und Restaurant), Lyrik
kundtun: auswendig, abgelesen, geflüstert, geschrienen .... und
wer Lust hat daran regelmäßig teilzunehmen ... sollte sich bei mir
melden. Im Moment sind wir 3 Leute, um das längere Zeit durchzuhalten,
brauchen wir noch Verstärkung!
Aber auch spontane Beteiligung ist gewünscht, vielleicht hat ja einer
ein Lieblingsgedicht, das er auch vortragen möchte, dann fordere doch
bitte das Mikro.
Ein paar Bilder von früheren Memorial-Poetry-Scream-Aktionen:
Ich war zum Jahreswechsel 2008/2009 in der Türkei und hab mir mit
meiner Muse dort die reichlich vorhandenen antiken Stätten angesehen.
In Ephesos, der Stadt, deren Ursprünge schon ca. 7000 Jahre zurückliegen,
hab ich in dem großen ca. 2000 Jahre alten antiken Theater (ca.
23-Tausend Plätze) einen längeren Text von mir laut vorgetragen.
Einige Besucher waren zwar etwas irritiert, aber am Ende gab es doch
auch Applaus. Es war schon ein geiles und zugleich mulmiges Gefühl,
dort meinen Text raus zu rufen, wo vor der Apostel Paulus, der Kumpel
von Jesus, schon gesprochen haben soll. Die Akustik war gut, ich wurde
schön von meinem eigenen Echo beschallt. Anbei zwei Fotos
davon.
p.s. "Memorial Poetry Scream" ist ein von unserer
Autorengruppe "Qu.b.A" entwickeltes Format, bei dem wir vor öffentlichen
Denkmälern, die meist mit Dichtern bestückt sind, unsere eigenen Texte
laut vortragen. Wir haben das bereits als Team oder alleine in Weimar, Lübeck,
Magdeburg, Münster gemacht.
Unplugged Lesung - Premiere
mit Akkordeon-Begleitung von "Herrn Uhlenbusch"
Sonntag, 7. Dezember 2008 um 20 Uhr
Weinstube "Jodukus", MS-Kreuzviertel, Finkenstr. 17
Eintritt: 3 € Ausführliche Infos dazu hier
RHEINE Ausgezeichnete
Darbietungen von sprachgewaltigen Künstlern gab es am Donnerstag auf
den Emsstufen. Der fünfte Poetry Slam in Rheine war eine Open
Air-Veranstaltung, in der sechs Künstler und Künstlerinnen ihre selbst
verfassten Texte und Gedichte zum Besten gaben. Die mehr als 60
Zuschauer spiegelten das große Interesse an der Veranstaltung wieder.
Eswar einfach super, sagte
Organisator Willfried Althoff nach dem Event. Das Publikum war gut drauf
und die Slamer haben ihre Texte auf der Bühne gut dargeboten. Außerdem
hatten wir keine großen technischen Probleme , fügte er lachend hinzu.
Er dachte wohl an die anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Mikrophon,
das nicht angefasst werden durfte.
Mist, ich muss das anfassen. Das ist eine Berufskrankheit, entschuldigt
sich der Moderator Andy Strauß, nachdem aus den Boxen ein unangenehmer
Piepton gedrungen war. Solche und andere kleine Pannen störten die
Zuschauer nicht, sondern sorgten eher für gute Unterhaltung. Strauß
selbst trug zwei Texte vor.
Der
Gewinner
Nachdem das Publikum Noten verteilt hatte, wurde der Durchschnitt
berechnet und der Gewinner des Abends bekannt gegeben: Herbert Beesten
(54) aus Münster. Die Kulisse an der Ems unterstütze sein
vorgetragenes Gedicht Der Fluss, und sorgte zusätzlich dafür, dass die
Zuhörer mitgerissen wurden. Im Finale gelang es ihm, mit einem
genforschungskritischen Text zu begeistern. So setzte er sich gegen den
zweitplatzierten Andreas Lating (25) und den drittplatzierten Paul
Rahden (19) durch.
Über den gewonnenen Teekessel freute Beesten sich besonders: In unserer
Wohngemeinschaft in Münster ist unser Kessel letzte Woche kaputt
gegangen, sagte er amüsiert. Beesten trat bereits zum zweiten Mal in
Rheine auf. Aber für mich ist es schon etwas Besonderes, hier in Rheine
aufzutreten. Es hat mir Spaß gemacht.
Montag, 18. August 2008
| Quelle: Münstersche Zeitung (Rheine)